Seit der Eröffnung der neuen Landebahn haben auch viele Krifteler Bürgerinnen und Bürger den Eindruck, dass der Lärm durch überfliegende Flugzeuge in der Gemeinde zugenommen hat. Auch sind in einigen Teilen Kriftels starke Bodengeräusche zu vernehmen, ein „tieffrequentes Brummen“, dessen Ursachen laut einem Parlamentsbeschluss näher nachgegangen werden soll.
Es sind nur noch gut vier Wochen, dann sollen die Krifteler entscheiden, wer in den nächsten sechs Jahren Chef im Rathaus ist. Obwohl Christian Seitz (CDU), der sich am 4. März um eine zweite Amtszeit als Rathauschef bewirbt, als klarer Favorit ins Rennen geht, trauen viele der Gegenkandidatin, der Grünen-Fraktionsvorsitzenden Regina Vischer, ein recht beachtliches Ergebnis zu. Doch von Wahlkampf ist bislang kaum etwas zu merken. Die Sozialdemokraten, die erstmals keinen eigenen Kandidaten aufgestellt haben, bemängeln deshalb auch, dass beide Bewerber ihre inhaltlichen Kernaussagen noch nicht deutlich herausgestellt hätten. "Wir wissen von keinem, was er in den nächsten sechs Jahren umsetzen will", kritisiert der SPD-Vorsitzende Gerhard Mantel.
Es ist eine gute Tradition der Krifteler SPD, dass wir uns bei einem guten Frühstück in netter Gesprächsrunde treffen und aktuelle Themen angehen.
Seit Monaten sorgt das Thema Fluglärm für heftige Diskussionen in der Rhein-Main-Region. Die Gemeinde Kriftel ist vom Lärm der neuen Landebahn weniger stark betroffen, als andere Kommunen des Main-Taunus-Kreises. Dennoch beschäftigt diese Frage auch viele Krifteler Bürgerinnen und Bürger.
"Ich verspreche mir eine Menge von der Aktion", sagt Silvia Moritz-Kiefert. Die Sozialdemokratin hatte die Idee an ihre Fraktion herangetragen, dass Kriftel im kommenden Jahr an der Kampagne "Stadtradeln" mitmachen könnte. Immerhin fährt die 50-Jährige selbst öfter mit dem Rad ins Büro und unterstützt somit das regionale Projekt "bike and business", an dem sich ihr Arbeitgeber, die Stadt Frankfurt, beteiligt.
Ältere Artikel finden Sie im Archiv